4.6 stars - 59 reviews5

Fotze : Mund [Fotze]


+49


  

Fotze

die, -n
Mund

Referenz von Fotze




Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Russi am Aug.2005

Ähnlich klingend:      
Fotz  
+48
       
Fetz
+2
   
Fotze  
+71
   
Fadesse  
+45
         

Links: Österreichisches Wörterbuch : Fotze V W - Referenz von Fotze

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Bekanntheit

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Bewertungen (66)



0
Aussprache:
Fotz´n
von JoDo am Nov.2006

 
+1
Hoit die Fotzn
habe ich im Ohr, deshalb bewerte ich "volle Punkte". Sagen tu ich's nicht gerade jeden Tag, aber wer weiß, was mir im Zorn herausrutscht ... der Fotz als beleidigter Gesichtsausdruck und Fotze=Vulva (eher im Norden) sind deshalb nicht falsch. Fotz'n als Watsche schon gar nicht.
von klaser am Dec.2007

 
+1
Wir und der Goethe: kurioses Oben und Unten.
Mit "oben" meinen wir den Norden und "unten", das ist im Süden; sprachlich aber ist's umgekehrt: "Niederdeutsch" spricht man im Norden und "Oberdeutsch" ganz im Süden.Ob mit Letzterem auch das anatomische Oben/Unten zusammenhängt? - "Der Fotz/die Fotzn" ist hierzulande ja der Mund (oben), an den nördlichen Gebrauch denkt aber der alte Goethe hier (pfui, Herr Geheimrat!):Und doch kann dich nichts vernichten, Wenn, Vergänglichem zum Trotze
Willst dein Sehnen ewig richten Erst zur Flasche, dann zur ***

("Zahme Xenien", ca. 1815, http://tinyurl.com/9lcah5r )



von Koschutnig am Oct.2012

 
+1
Bereits im 17. Jahrhundert wurde der Habsburgkaiser Leopold I. im Volksmund "Fotz'npoidl" (Fotzen-Leopold) genannt, was sich auf die in der Familie häufig vorkommende hängende Unterlippe bezog. Daher dürfte der Begriff Fotze sich eher auf Lippe beziehen, was erklärt, warum für das weiblich Geschlechtsorgan ebendieses Wort verwendet wurde
von Christian Györgyfalvay am Jun.2015

 
+1
Die Bedeutung "Mund" (abwertend) hat nur "DER Fotz", bes. häufig in der Redewendung "einen Fotz ziehen"; "die Fotze(n)" ist die "Ohrfeige".
von heinzpohl am Sep.2015

 
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"kriagst glei' a Fotz'n"... freche Androhung einer Ohrfeige von männlichen Mitschülern (12 Jahre alt) auf dem Schulweg der 1970er Jahre.
von Manu am Sep.2015

 
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Fotz´n hat verschiedene Beteutungen. Hold Fotz`n, halt den Mund. Oder auch hod die Papmn. Glei kriagst a Fotz´n (Ohrfeige, Watschn). Oder auch. I hau di in die Fotz´n. (Ins Gesicht).
von karlitos am Sep.2015

 
0
Die FOTZE (das weibliche Geschlechtsorgan) ist gemeindeutsch ein Schimpfwort für Frauen.
Die FOTZ(e)N ist mir nicht als Mund bekannt (allenfalls: Fotzhobel für Mundharmonika), nur als Ohrfeige: eine Fotzn geben, jemanden her/abfotzen.
von berberitze am Sep.2015

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.